Energiemanagement beim GWAZ


Durch eine Zertifizierung der DEKRA Certifications GmbH im Mai 2017 konnte dem GWAZ offiziell bestätigt werden, ein Managementsystem nach den Vorgaben der DIN EN ISO 50001 aufgebaut zu haben. Solch eine Zertifizierung sieht die jährliche Überprüfung des Managementsystems vor und wurde bereits 2-mal vor einem Prüfer der DEKRA erfolgreich absolviert. In 2019 stand eine Überprüfung an. Hier wurde das vorhandene Managementsystem detailliert hinsichtlich aller möglichen Aspekte über einen Zeitraum von 2 Tagen überprüft. Diese Überprüfung findet jährlich statt. In 2020 steht eine Umstellung der Zertifizierung auf die neue ISO Norm 50001:2018 an.

Bei den Überprüfungen wurde beispielsweise der Abarbeitungsstand des Aktionsplanes kontrolliert. Der Aktionsplan ist ein wichtiges Instrument, um zum einen interessante Ideen zu entwickeln, aber auch den Überblick über geleistetes und noch offenes zu behalten. Er wurde durch ein eigens für das Management gebildetes „Energieteam“ erarbeitet und wird bei den halbjährlich stattfindenden Sitzungen aktualisiert und fortgeschrieben.

Als oberste Maßnahme im Bereich der Trinkwasserversorgung kann hier die Ablösung von kleineren Wasserwerken genannt werden. Dazu werden hauptsächlich in den Verbandsgebieten II und III seit einiger Zeit Verbindungsleitungen zwischen den betroffenen Ortschaften verlegt. Bereits fünf Wasserwerke konnten bis Ende 2019 abgelöst werden. In diesem Jahr soll das WW Karras weitere folgen.

Im Mandanten I liegt das Hauptaugenmerk der letzten Jahre auf die Auswechselung von Versorgungsleitungen und der Erneuerung von älteren Anlagen, um die Versorgungssicherheit weiter zu gewährleisten.

Im Abwasserbereich bleibt der Fokus auf die Erneuerung und Sanierung von Anlagen und Kanälen. Immerhin sind viele Anlagen in den Nachwendejahren unter anderen Voraussetzungen errichtet worden. Viele Anlagen müssen den jetzigen Gegebenheiten angepasst und auch teilweise saniert werden. Zurzeit werden einzelne Abwasserüberleitungen mittels Luft und gegebenenfalls auch mit sogenannten Molchen (Schaumstoffbälle) gereinigt. Bei den bisher durchgeführten Reinigungen konnten teilweise erhebliche Energieeinsparungen an den vorhergehenden Pumpwerken verzeichnet werden.

Des Weiteren werden, hauptsächlich in Guben, teilweise 100 Jahre alte Kanäle saniert, um sie für weitere Jahrzehnte zu erhalten. Ein Nebeneffekt bei der Sanierung ist die Minimierung des Fremdwasserzuflusses beispielsweise durch Grundwasser. Nachfolgende Anlagen von Pumpwerken bis hin zur Kläranlage sind dadurch einer geringeren Belastung ausgesetzt.

Mit dem Betrieb und dem Bau einer weiteren Photovoltaikanlage im vergangenen Jahr möchte der GWAZ einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz erbringen und auch einen höchstmöglichen Eigenverbrauch erzielen. Zurzeit liegt unsere Eigenverbrauchsquote bei ca. 77%.

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